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VereinsCommunity - IKK Südwest Gesundheitstipp

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Der IKK Südwest Gesundheitstipp

Die Fastenzeit

Ein Frühjahrsputz für den Körper

Nach dem närrischen Treiben der Faschingszeit läutet der Aschermittwoch die Fastenzeit ein. Die Fastenzeit ist eine Tradition des Christentums, die 40 Tage andauert – von Aschermittwoch bis Ostersonntag.

Der Begriff Aschermittwoch entstammt dabei einem früheren Brauch. Im Gottesdienst wurde an diesem Tag die Asche von verbrannten Palmzweigen des Vorjahres gesegnet und ausgestreut. Die Bestreuung mit Asche als Zeichen der Buße findet sich bereits im Alten Testament. In die heutige Zeit übertragen, soll das Ende vom Karneval am Aschermittwoch ein symbolischer Abschied vom Fleisch und übermäßigen Genüssen und Gelüsten sein.

Wer die Fastenzeit zum Anlass nehmen möchte, sich und seinem Körper etwas Gutes zu tun, muss nicht zwangsläufig auf feste Nahrung verzichten. Nicht nur das strenge Fasten, auch schon kleine Veränderungen des Lebensstils reichen aus, um eine positive Wirkung zu spüren und eine Basis für grundlegende Veränderungen zu schaffen. Je länger Sie dabei ein neues Verhaltensmuster ausüben, desto eher wird diese auch zur Gewohnheit.

Unzählige Möglichkeiten

Es gibt vielfältige Möglichkeiten die Fastenzeit zu nutzen. Verzichten können Sie zum Beispiel auf Alkohol, Nikotin, Fleisch, Süßigkeiten, Fast Food, Fernsehen, Computerspiele oder aber auch auf bequeme Hilfsmittel wie zum Beispiel das Auto. Versuchen Sie dabei, ihre liebgewonnen schlechten Angewohnheiten durch etwas anderes zu ersetzen. So können Sie unter anderem mit dem Fahrrad statt mit dem Bus oder Auto zur Arbeit fahren. Statt eine Zigarette zu rauchen eine Entspannungsübung machen, Spazierengehen anstatt den Abend vor dem Fernseher zu verbringen oder anstelle von Fleisch und Fastfood neue vegetarische Rezepte entdecken.

Wer allerdings im klassischen Sinne fasten und dabei die Nahrungszufuhr bis aufs Minimum beschränken will, sollte sich vorab grünes Licht von seinem Hausarzt einholen, um gesundheitlichen Risiken vorzubeugen. „Vor allem auf eine ausreichende Zufuhr von Eiweiß ist während dieser Zeit zu achten, sonst werden unsere Eiweißdepots wie Muskeln, Immunzellen und Organe in dieser Zeit „angeknabbert“. Das kann fatale Folgen für den Körper haben - Von der Schwächung der Immunabwehr bis hin zum Muskelabbau großer Muskeln, z.B. dem Herzmuskel.“

Damit Sie den Fastenweg bis Ostern durchhalten und stolz auf sich sein können, sollten Sie sich vorher genau überlegen auf was Sie in dieser Zeit verzichten möchten. Sie sollten die eigenen Beweggründe kennen und eigene Ziele setzen und nicht einfach nur den fastenwilligen Bekannten folgen. Darüber hinaus können Sie sich vorab Strategien überlegen, um den inneren Schweinehund zu überwinden, sollte er versuchen das Fastenvorhaben zu unterbrechen.

Wer also bis Ostersonntag Versuchungen widersteht, hat seinem Körper etwas Gutes getan und kann stolz auf sich sein. Diesen Erfolg können Sie als Motivation sehen, die neue Gewohnheit auch in Zukunft fortzuführen.

Und lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Sie zwischendurch einmal schwach werden.

Die IKK Südwest Expertinnen

Marie-Luise Conen
Dipl.Ing. (FH) Ernährungs- und Haushaltstechnik bei der IKK Südwest 





Katharina Koll
Bachelor of Arts im Gesundheitsmanagement bei der IKK Südwest 

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